WHAT’S LEFT OF
Performative Dokumentation über Sexarbeit

wlo aurorak 1x1

© Anika Witte

Im Zeitalter des Kapitalismus des Korpers /

des rasanten Konsums von Erfahrungen und Gefuhlen /

der unproblematischen Kommerzialisierung von Korper und Seele /

ist jede Vermarktung von Sexualität - nicht durch Sexualität - menschenunwurdig //

Stolpern über alte und neue Vorurteile //

Stolpern über sich selbst //

“alle reden über uns /

keiner redet mit uns” /

Wer sind sie /

Prostituierte / Huren / Callgirls / Stricher / Gigolos / ... /

Sexarbeit = Prostitution = Menschenhandel = Ausbeutung = Verbrechen //

Sie sind Opfer oder Verführer(in), Verbrecher(in) oder Arbeiter(in). /

Heilige oder Hure. Dazwischen gibt es nichts. /

Puffs / Kinos / Bars / Massage Salons / Sexclubs / FKK Saunas / Model Apartments / Strassenstriche / ... /

Eine Begegnung mit der Stadt /

Reale Stadt /

Ideale Stadt /

Abbild / Momentaufnahme / Geballte Präsenz im urbanen Geflecht //

Stimmen / Geschichten / Korper //

die Zeit ist um.

Premiere: 01.02.2013 im Ballhaus Ost, Berlin
Weitere Vorstellungen am 02.-03.02. und am 11.-12. und 14.04.2013

Konzeption, Künstlerische Leitung, Regie: Aurora Kellermann

Produktionsleitung, Regieassistenz: Chris Wohlrab
Szenographie, Kostüm, Licht: Catia Gatelli
Sounddesign und -produktion: Jasmine Guffond
Performance: Liad Hussein Kantorowicz, Nicole Janze, Aurora Kellermann

Eine Produktion von Aurora Kellermann in Zusammenarbeit mit dem Ballaus Ost. Gefördert vom Projekt MOVIN’UP 2012 und Italienischen Kulturinstitut Berlin.