Aurora Kellermann ist Schauspielerin, Performerin, Sprecherin, Regisseurin und Kuratorin.
Sie absolvierte ihr Schauspiel- und Theaterwissenschaftsstudium in Rom. 2007 zog sie nach Berlin, wo sie in verschiedenen Projekten als Schauspielerin, Performerin, Autorin und Regisseurin mitwirkte, u.a. bei: Nature Theatre of Oklahoma, Ullrich Rasche, Matthias Langhoff, Uwe Schmieder.
2007-2011 war sie mitglied von AKR Kollektiv, mit dem sie die Performances "Erste Regel: nicht gerettet werden. Burning Antigone", "E.C.F.C." und "Post- Ausstellung der überlebenden Menschheit" realisierte und in Italien, Deutschland und Denemark aufführte.
2012-13 realisierte sie in Zusammenarbeit mit dem Ballhaus Ost und dank des Produktionspreises des italienischen Kulturministeriums „Movin‘up“ das Stück "WHAT‘S LEFT OF / Performative Dokumentation über Sexarbeit".
Seit November 2014 leitet sie gemeinsam mit Chris Wohlrab das TATWERK | Performative Forschung und ist hauptsächlich für das Programm und die Kommunikation zuständig.
Seit 2015 ist sie Teil von Welcome Project - The Foreigner‘s Theatre. Mit der Produktion "Intime Fremde" tourte sie von 2015 - 2019. Die Produktion "Angst vor der Angst" hatte im September 2019 Premiere und ist seitdem auf Tournee. Die neue Produktion "Hey, Robot!" befindet sich in Planung.
2016 gründete sie mit Chris Wohlrab das Label DERIVAT, um parallel zur gemeinsamen Leitung des TATWERK an eigenen künstlerischen und kuratorischen Projekten an der Schnittstelle von Recherche, Dokumentation und Performance zu arbeiten. Nach dem ersten Projekt "Krieg", einer Bildungsrecherche 2016 im TATWERK, produzierte DERIVAT die dokumentarische Performance "mixed_me - EinMenschShow" und präsentierte sie 2017 und 2018 im TATWERK. 2018 organisierte DERIVAT das Festival "STRIPPED WORKS - Contemporary Performance Practices". 2021 erhält DERIVAT für das Recherchevorhaben "Electric Girls" die Förderung #TakeCare, vergeben vom Fonds Daku, im Rahmen von Neustart Kultur.